Zeitstrahl

Verschiebung der Grenzen der Reiche Erethons seit dem Ende der Krazus-Kriege




-374: Frühgeschichte

Hauptartikel: Frühgeschichte

Als der Gott Theanos Erethon aus dem Meer hob, siedelten sich zunächst viele kleine und primitive Stämme vor allem von Elfen, Zwergen und Menschen an, um erste, kleine Herrschaftsbereiche, die Rîhhi, zu gründen. Im Jahr 347 gelang es dem Rîhhi Théalor, das seinen Ursprung im zentralen Norden Erethons hatte, den gesamten Kontinent unter seiner Herrschaft zu einen. Unter der Führung des Kaiserhauses Théalor und nicht zuletzt dank eines anhaltend milden Klimas konnte so eine beispiellose Phase des Friedens und des Wohlstands eingeleitet werden.

374-422: Epoche des vereinigten Kaiserreichs Erethon

374: Gründung des Kaiserreichs der Vereinten Reiche Erethons

422-439: Die Krazus-Kriege

Doch der Frieden währte nicht ewig. Dem talentierten Magier Krazus gelang der Aufstieg zu Macht und Reichtum, denn er schloss einen Pakt mit Zn'lath, dem Gegenspieler Theanos'. Ein furchtbarer Krieg entbrannte über die Vorherrschaft in Erethon und drohte, den ganzen Kontinent in die Finsternis zu stürzen. Noch einmal führte der Kaiser seine Völker Seite an Seite und Gefecht um Gefecht in zahlreiche Schlachten, bis Krazus und seine Dämonen endlich geschlagen waren.

439-502: Erethonischer Bürgerkrieg

Als Kaiser Larv, der erste seines Namens, im Jahre 439 starb, zerfiel sein Reich nicht in einem einzigen, großen Knall. Nachdem der Herr das Leben, das er dem großen Feind Krazus einst zugestanden hatte, zurücknahm, hatte das Kaiserreich bereits einen neuen Feind gefunden: Sich selbst. Der erethonische Bürgerkrieg war entbrannt und stahl den Bürgern jede Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zu der Normalität, die sie erst jetzt zu schätzen gelernt hatten. Im Zentrum Erethons verlangte ein junger Vetter Larvs, Maris de Tonnere, der Herzog von Hohenstein, die Kaiserkrone und scharrte die Menschen und Elfen des zentralen Westens um sich. Sowohl nördlich als auch südlich der Kaisertreuen erhoben sich jedoch weitere Mächte, die sich durch die Gunst der Tiergeister zur Herrschaft berufen sahen… Im Norden um die Hauptstadt Theanor herum erhob sich Cuthalorn, das Rabenreich, im zentralen Osten lag Arachnida, das Spinnenreich, auf der großen Westinsel wurde Ekoiknon, das Fuchsreich, geschaffen und im Süden stieg Feuermacht, das Drachenreich, auf. Und so schlossen sich die vier Tiergeistreiche zusammen, um die verrotteten Reste des alten Kaiserreichs zu zerschlagen und unter ihre Herrschaft zu bringen.

439

  • Mit Kaiser Larv I. stirbt die Hauptlinie des Hauses Erethon aus.
  • Die Zweigfamilie de Tonnere beansprucht den Thron.
  • Gründung der vier Tiergeist-Reiche Cuthalorn, Arachnida, Ekoiknon und Feuermacht sowie des Schwertbundes. Außerdem werden weitere de-facto-Vasallenreiche gegründet: Nennenswert sind Sequentia, Hvragur, Wolfsbach und Ebermark.
  • Einzig die Reiche südlich von Hohenstein und Rotterswall und nördlich der Ebermark bleiben dem Kaiser treu. Im Nordosten bleiben diverse Germanenstämme unabhängig.

439-502

  • Im Streit über die Nachfolge des Kaisers beginnt der Erethonische Bürgerkrieg.
  • Flüchtlinge aus dem Westen des Kaiserreichs (Markgrafschaft Goldfichte und kleinere Provinzen westlich des Silbergebirges) erreichen vor allem über See Germanien. Piraten machen sich dies vor allem zunutze, um Schutzverträge zu schließen und kaiserliche Schiffe zu kapern. Dies trägt maßgeblich zu ihrem Aufstieg bei.

502

  • Die letzten Provinzen des Kaiserreichs verlassen das Reich, wodurch sich dessen Gebiet auf das Stammland der Tonneres beschränkt.

Nachdem die freien Provinzen einen Separatfrieden aushandeln, ist der Kaiser zur Kapitulation gezwungen. Der Bürgerkrieg endet.

502-703: Cuthalornische Hegemonie und Germanenfeldzüge

Nach dem Sieg über Erethon avancierte Cuthalorn als Führungsmacht des Schwertbunds zur kontinentalen Hegemonialmacht. Auch das Azurische Reich und das Reich des Templerordens, die jeweils die Tradition des Kaiserreichs für sich beanspruchten, waren nicht zu größeren Ambitionen befähigt, als den Status Quo zu erhalten. Einzig das nunmehr geeinte Germanenkönigreich im weiten Nordosten des Kontinents und die mit ihnen verbündeten Aurer drangen immer weiter gegen Arachnida vor, bis selbst dem König von Cuthalorn zunehmend der Angstschweiß über die Stirn rann.

503

  • Im übriggebliebenen Land des Kaisers kommt es zur Revolution. Der Templerorden übernimmt die Macht und gründet das Reich des Templerordens.
  • Die ehemaligen Vasallen des Kaisers schließen mit Ausnahme des Königreichs Avalon als Gegengewicht zu den Tiergeist-Reichen und zum Schutz vor dem Templerorden den Kontrakt von Azuria ab, der den Kaiser und das Gebiet des Templerordens aus dem (de facto bereits aufgelösten) Kaiserreich Erethon ausschließt. Die Kaiserwürde soll von nun an durch Turniere beim Tod des Amtsinhabers wandern.
  • Der erste Turniersieger wird überraschend Burggraf Néill Silberdorn, der daraufhin zu Kaiser Néill I. gekrönt wird.
  • Nachdem festgestellt wurde, dass die Provinzen im Westen des Azurischen Reichs einschließlich ihrer Herrscherfamilien größtenteils völlig vernichtet sind und neubesiedelt werden müssen, werden diese Territorien vom Kaiser direkt verwaltet.

503-689 Zeit des Ersten Azurischen Reichs

513-703: Germanenfeldzüge

  • Mit Unterstützung der Piratenflotte und den Kriegsflüchtlingen aus dem Bürgerkrieg erobern die Germanen unter Wernher Eisenherz und seinen Nachkommen nach und nach die cuthalornischen und arachnidischen Nordweiten.

531

  • Tod Néills I.
  • Anstatt ein Turnier abzuhalten, entschließen sich die azurischen Herrscher dazu, einen neuen Kaiser zu wählen. Dies soll bei den kommenden Wahlen bereits selbstverständlich sein.
  • Die Kaiserwürde fällt an Azuria. Das Haus Silberdorn wird als Ausgleich mit den ehemaligen Kaiserlanden belehnt. Auf diesem Gebiet und dem der Burggrafschaft wird die Mark Silberfels gegründet.

537

  • Die erste Welle des Einfalls der Germanen endet.
  • Die Flüchtlinge erhalten ein neues Reich im Osten, das sie Königreich Aurum nennen. Die Herrschaft wird dem Haus Goldfichte zuteil.

592

  • Nach drei Generationen und zahlreich Erbteilungen ist Azuria nicht mehr stark genug, seinen Anspruch auf die Kaiserkrone aufrecht zu erhalten.
  • In einer Kampfabstimmung fällt die Kaiserwürde an König Indulf II. von Arbor.
  • Aus Protest erklärt sich das Fürstentum Tharnsk für unabhängig.

592-595: Tharnsker Unabhängigkeitskrieg

  • Nachdem Tharnsk den Kontrakt von Azuria brach, suchte Kaiser Indulf Unterstützung für eine Exekution gegen das nun von den Templern unterstützte Fürstentum.
  • Azuria verweigert dem Kaiser die Treue. Silberfels lässt sich seine Unterstützung mit der Erhebung zum Königreich bezahlen.
  • Nach zwei Jahren zeichnet sich der Sieg der Templer ab.
  • 595 stirbt der azurische Fürst Chulainn II. Sein Nachfolger Marell I. entscheidet sich, Arbor zu unterstützen.
  • Um dem Risiko einer Veränderung des Kriegsverlaufs zu entgehen, stimmen die Templer einem Friedensvertrag zu, der lediglich die Unabhängigkeit Tharnsks fordert und die Rückgabe der besetzten Gebiete des Azurischen Reichs vereinbart.

603

  • Die zweite Welle des Einfalls der Germanen endet.
  • Das zuvor von Menschen dominierte Königreich Arachnida wird komplett aufgeteilt.
  • Den Norden behalten die Germanen.
  • Die Templer ergreifen die Gelegenheit, Territorien von Tigerfels und Eisenfels zu erobern und gründen dort die Grafschaft Gamarda.
  • Veneta ergreift die Gelegenheit, den Südwesten von Arachnida zu erobern. Angesichts dieses großen territorialen Gewinns stuft es sich zum Königreich hoch.

646

  • König Indulf IV. stirbt ohne Nachkommen. Das Haus Arbor ist damit ausgestorben.
  • Die Krone des Kaiserreichs und Arbors fallen an Rowín II. Silberdorn, wodurch es zu einer Personalunion zwischen den Königreichen Arbor und Silberfels kommt.
  • Rowín erklärt Arbor und Silberfels für unteilbar.

657

  • Die Beziehungen zwischen Arbor-Silberfels, Azuria und den Mittelstaaten des Azurischen Reichs haben sich im Laufe der ruhigeren letzten Jahre sehr verbessert. Viele Herrscher plädieren dafür, das Reich in eine Erbmonarchie umzuwandeln, um es dauerhaft zu stabilisieren und dem Anspruch, die azurische als einzigwahre Kaiserwürde zu etablieren, gerecht zu werden.
  • Azuria stimmt dem Anspruch des Hauses Silberdorn zu, da es sich weite Zugeständnisse davon erhofft und die eigenen Ansprüche angesichts der neuen Größe des Doppelkönigreichs und der Zersplitterung Azurias nicht mehr glaubwürdig erscheint.

669: Die arboranische Erbfolgekrise

  • Der jugendliche Kaiser Rowín III. stirbt unerwartet. Seine Tochter Gráinne ist noch nicht geboren.
  • Die Unterschiede des altertümlichen arboranischen Erbfolgerechts und des modernen, detaillierteren Reichserbfolgerechts führen dazu, dass Gráinne Arbor-Silberfels erbt, die Kaiserwürde aber vom nächsten lebenden Verwandten Rowíns, Fürst Marell II. von Weiß-Azuria, geerbt wird.

693: Der Zusammenbruch Azurias

  • Die wirtschaftliche Situation Azurias ist nach einigen schlechten Ernten und dem wirtschaftlichen Erstarken von Silberfels, Golvathal und Kaldrian zunehmend dramatisch geworden.
  • Königin Gráinne verspricht die finanzielle Rettung und die Ernährung der Bevölkerung Azurias für zehn Jahre im Austausch für die Kaiserwürde. Dem geht Marell II. zögernd nach, obwohl die Legitimität des Geschäfts von vielen neutralen Seiten angezweifelt wird.

696-698: Der Ekoiknisch-Azurische Krieg

  • Auch Ekoiknon ist von dem Aufstieg Arbor-Silberfels‘ negativ beeinflusst.
  • Nachdem das Kaiserreich ein Embargo verhängt, reagiert die Großfüchsin Sikiry mit einer Kriegserklärung.
  • Es gelingt den Ekoiknern dank ihren überlegenen magischen Fähigkeiten im Laufe des Krieges, weite Teile Silberfels‘ einschließlich der Stadt Cyrodiil einzunehmen.
  • Arbor-Silberfels ist nicht mehr dazu in der Lage, Azuria die versprochenen Lebensmittel zur Verfügung zu stellen. Marell II. hält sich und sein hungerndes Volk für verraten.

698+: Der Azurische Bürgerkrieg

  • Marell II. verhandelt einen Separatfrieden mit Ekoiknon, um gegen Gráinne vorgehen, die Krone und die versprochenen Güter zurückerobern zu können.
  • Angesichts der Aussicht auf Frieden und anschließend solide Beziehungen zu Ekoiknon schließen sich ein paar Herrscher Azuria an. Damit steht die Niederlage Arbors fest.
  • Arbor schließt Frieden mit Ekoiknon. Der Friedensvertrag sieht vor, dass Silberfels bis auf die Stammlande des Hauses Silberdorn um die Burg herum an Ekoiknon fallen.
  • Es kommt zum Krieg um die Kaiserkrone.
  • Es wird immer deutlicher, dass die Adelsfamilien des Azurischen Reichs zu zerstritten sind, um sich in naher Zukunft aneinander anzunähern.

699-703: Belagerung Theanors durch Germania

  • Theanor wird von Germanen, Aurern und Sohothinern erobert.
  • König Dargonèth I. aus dem Haus Fendrór fällt.
  • Damit ist das Schicksal Cuthalorns besiegelt und die dritte und letzte Welle der Germanenfeldzüge endet.

703+: Gegenwart

Im Zentrum des Kontinents gelang es den Ekoiknern, Silberfels zu besetzen und das Azurische Reich in einen Bürgerkrieg zu stürzen. Kaiserin Graínne, die nach dem Verlust von Silberfels noch als Königin über Arbor herrscht, steht nun Fürst Marell II. von Weiß-Azuria gegenüber, der die Krone für sein Haus zurückfordert. Währenddessen belagern die Germanen seit 699 nun die letzte Bastion der Tiergeistreiche im Norden: Die Hauptstadt des alten Kaiserreichs und Cuthalorns, Theanor. Im Leid des Krieges geht selbst die Neuigkeit der Entdeckung eines bisher unbekannten Kontinents südwestlich von Erethon durch sohothinische Seefahrer unter...